KURSPROGRAMM 2018

29.7. - 12.8.2018

2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
Malerei


Mariëtte van Erp

Auf der Suche nach den Grenzen der Abstraktion, ausgehend von der Realität 
»Es sollte nicht mehr sein als Linie, Form und Farbe.« (Roger Raveel)  Zeichnen ist Wahrnehmen. In diesem Kurs suchen

Auf der Suche nach den Grenzen der Abstraktion, ausgehend von der Realität 
»Es sollte nicht mehr sein als Linie, Form und Farbe.« (Roger Raveel) Zeichnen ist Wahrnehmen. In diesem Kurs suchen wir mit Hilfe von Zeichnung und Fotografie nach der Essenz eines Ortes. Dies kann sowohl ein Innenraum als auch ein interessanter Ort draußen sein. Das große Ziel des Ganzen ist es, einen eigenen visuellen Stil zu entwickeln und diesem in einer Serie von Gemälden Ausdruck zu verleihen. Dafür begeben wir uns auf eine intuitive Suche nach Abstraktion. Das Ganze ist ein Prozess, der damit beginnt, dass wir uns dem Motiv durch Skizzieren, Fotografieren und Bildrecherchen im Internet annähern. Indem wir über unsere Arbeiten sprechen, sie heranzoomen, bearbeiten, im ersten Schritt Linien in Malerei übertragen usw. bewegen wir uns Schritt für Schritt in Richtung unserer eigenen visuellen Sprache. Die individuellen Versuche, die wir aus diesen Ansätzen entwickeln, werden uns helfen, ein Bild zu erarbeiten, in dem wir die Balance und Grenzen zwischen dem Figurativen und dem Abstrakten finden wollen. Unterschiedliche Materialien sind erlaubt und erwünscht. Leinwand und Malpappen sind das Übliche. Aber habt keine Angst, Euch auch nach einem schönen Stück Holz, Papier oder anderen interessanten Objekten umzusehen, die als Maluntergrund dienen können. In der Abstraktion bleibt dem Künstler genug Raum, und die Geschichte sich selbst erzählen zu lassen. Für den Betrachter bedeutet dieser Raum Interpretations- und Assoziationsmöglichkeiten.

Kurssprache
Deutsch, Englisch, Holländisch

Kursmaterial
Alles, was sich zum Zeichnen eignet: Bleistifte, Buntstifte, Aquarellfarben, Kohle, Ölkreiden, verschiedene Papiere und Blöcke. Weiche Stifte, Grafitstifte, Gesso, Kreiden, Tusche und Pinsel und (Handy-)kamera. Das übliche Malequipment für Acrylmalerei. Alle besonderen Anforderungen werden ggf. rechtzeitig bekannt gegeben.

Mariëtte van Erp
geboren 1953 in Gemert, Holland
lebt und arbeitet in Gemert
1977 – 1982 Academie I.V. Eindhoven
1984 – 1985 Jan van Eyck Academie Maastricht

www.mariettevanerp.com

2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
Malerei


Klaus Hartmann

Abstrakte Formen der Natur
Die Formen der Natur haben Künstler aller Zeiten fasziniert. Kakteen wirken oftmals durch ihre ausgeprägte Formenvielfalt wie Skulpturen in der Landschaft. Der Kurs möchte den Blick auf

Abstrakte Formen der Natur
Die Formen der Natur haben Künstler aller Zeiten fasziniert. Kakteen wirken oftmals durch ihre ausgeprägte Formenvielfalt wie Skulpturen in der Landschaft. Der Kurs möchte den Blick auf die Natur und ihren Reichtum an inspirierenden Formen schärfen. Es besteht die Möglichkeit zu experimentieren, wobei es den Kursteilnehmern freisteht, den Abstraktionsgrad so weit zu entwickeln, dass er sich von realistischen Darstellungsweisen löst. Mitzubringen sind Skizzen, Fotografien oder Kopien von Kakteengewächsen in unterschiedlichsten Formen und Perspektiven. Auch die eigene Kakteensammlung oder der Lieblingskaktus sind willkommen. Gefragt sind bildnerischer Eigensinn, künstlerische Kühnheit und Vorstellungskraft. Die während des Kurses entstandenen Arbeiten werden in einer gemeinsamen Abschlussausstellung präsentiert.

Kursmaterial
Arbeitsmaterialien zum Zeichnen und Malen, Papier, verschiedene Stifte, Acrylfarben, Pinsel, Leinwände, Keilrahmen, Schere, Pappteller als Paletten, Küchenpapier, alte Lappen etc. Über Einzelheiten kann zu Beginn des Kurses gesprochen werden.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Klaus Hartmann
geboren 1969 in Eisleben
lebt in Berlin

Hochschule für bildende Künste Hamburg
Gastsemester an der Akademie der Künste Wien
Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher in Erfurt

2011 und 2013 Dozent am Institute of Arts and Culture, TaSUBa (Bagamoyo College of Arts) in Tansania - in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Dar es Salaam

www.klaushartmann.eu 



1 Woche / 29.7. - 3.8.2018
€ 580 (reduziert € 430)
in Kombination mit Annedore Dietze: € 800 (reduziert € 650)
Malerei


Bernd Zimmer

Natur. Zweite Natur
Die vom Menschen weitgehend unberührte Natur wird zum zentralen Thema des Kurses. Die Teilnehmenden werden sich mit den Motiven wie Landschaft, Vegetation, Nachthimmel, 

Natur. Zweite Natur
Die vom Menschen weitgehend unberührte Natur wird zum zentralen Thema des Kurses. Die Teilnehmenden werden sich mit den Motiven wie Landschaft, Vegetation, Nachthimmel, Wetterphänomenen und Wasser malerisch auseinandersetzen. Erinnerungen und eigene Vorlagen können Ausgangspunkte der Arbeit sein, von der sich die eigene Malerei durch die Schwerpunkte Farbe und dem Ausloten von Figuration und Abstraktion lösen soll. Ziel des Kurses ist, dass die TeilnehmerInnen eigene Ansätze zur freien bildnerischem Formulierung im autonomen Malprozess gewinnen. Selbstständiges Arbeiten und Erfahrung mit Malerei und deren Mittel werden vorausgesetzt. Bildbesprechungen und individuelle Diskussionen stehen im Mittelpunkt der Studienwoche. 

Kurssprache
Deutsch, Englisch, Italienisch

Kursmaterial
Acryl- oder andere wasserlösliche Farben, Leinwände und Papier, verschiedene Pinsel und Zeichenmaterialien, Farbbehälter (Schüsseln, Teller usw.). Die Größe der Leinwände und Papiere sollten den Gewohnheiten der Teilnehmer entsprechen. Um direkt und ohne Themensuche in die Arbeit einsteigen zu können, sollte ausreichend Material mitgebracht werden. 

Bernd Zimmer
1948 geboren in Planegg bei München
lebt und arbeitet in Polling bei München und in Italien

Lehre als Verlagsbuchhändler
Studium der Philosophie und Religionswissenschaften an der FU Berlin

www.berndzimmer.com



1 Woche / 6.8.-12.8.2018
€ 380 (reduziert € 310)
in Kombination mit Bernd Zimmer: € 800 (reduziert € 650)
Malerei


ANNEDORE DIETZE

Naturräume schauen, Bildräume erschaffen
Was sind Räume, die zur Gestaltung wichtig werden können? Wie kann ich einen Raum erleben und begreifen, um ihn bildnerisch zu erfassen? Mit einfachen malerischen und

Naturräume schauen, Bildräume erschaffen
Was sind Räume, die zur Gestaltung wichtig werden können? Wie kann ich einen Raum erleben und begreifen, um ihn bildnerisch zu erfassen? Mit einfachen malerischen und grafischen Mitteln begeben wir uns auf die Suche nach räumlichen Bildlösungen. Eine Zeichnung oder ein Gemälde  nach der Natur oder nach einer Vorlage kann eine räumliche Tiefe als gestalterisches Mittel erfordern. Um diese Tiefe zu errreichen, kann ich unterschiedliche malerische und auch zeichnerische Elemente und Gesetze anwenden, die wir gemeinsam kennen und anwenden lernen. Das Vorn – Hinten auf einer Fläche mit bestimmten Farbwerten oder das Laut – Leise auf dem Papier mit einer bestimmten Linienführung zu bestimmen, soll Gegenstand des Kurses werden. Vorkenntnisse werden nicht verlangt. Malerei und Zeichnung wird zu ähnlichen Anteilen je nach Vorliebe Gegenstand der Arbeit sein. Wir werden überwiegend in freier Natur arbeiten.

Kursmaterial
Zeichenmaterial in Form von Zeichenpapier in selbst festgelegter Größe, eine passende Zeichenunterlage, Stifte ihrer Wahl für das lienare Zeichnen und Kohle für das malerische Zeichnen plus Zubehör (Radiergummi, Fixativ, Lappen usw.) und Malmaterial je nach Trocknungs- und Transportmöglichkeiten der einzelnen Teilnehmer Guache-, Tempera-, Acryl- oder Ölfarben, Malgründe z. B. Karton, vorgefertigte Malgründe für Ölmalerei oder kleine Leinwände, Pinsel, Zubehör, Lösungsmittel. Außerdem sollten sie eine kleine Mappe mit bis zu 20 Fotos von Motiven ihrer Wahl mitbringen, falls wir wegen schlechten Wetters gezwungen sind, drinnen zu bleiben. Stuhl und Feldstaffelei wären gut!

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Annedore Dietze
geb. 1972 in Bischofswerda
lebt und arbeitet in Berlin und Dresden
1991 bis 1996 Malerei/Grafik Studium an der HfBK Dresden
1998/99 Master of Arts Studium am Chelsea College of Arts & Design London

www.annedoredietze.com


2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
zeichnen


Stephan posé

Freies Zeichnen im öffentlichen Raum 
In diesem Kurs geht es um das Ausprobieren unterschiedlicher Techniken und Materialien im Bereich des Zeichnens. Neben dem Erarbeiten von eigenen Bildausschnitten und dem intuitiven,

Freies Zeichnen im öffentlichen Raum 
In diesem Kurs geht es um das Ausprobieren unterschiedlicher Techniken und Materialien im Bereich des Zeichnens. Neben dem Erarbeiten von eigenen Bildausschnitten und dem intuitiven, schnellen Reagieren auf das Vorgefundene, ist der Wille, etwas Neues auszuprobieren, gefragt.  Wir trainieren uns mit der Zeit eine gewisse Lässigkeit an, um die Scheu vor der Öffentlichkeit abzulegen. Wir suchen unterschiedliche Orte auf, da beispielsweise die Stille eines Waldes oder einer Kirche einen schönen Kontrast zur hektischen Stadtlandschaft bieten können. So kommen uns selbst unbekannte Vorlieben zum Vorschein und bringen uns auf neue Wege. Wir wechseln zwischen angeleiteten Aufgaben und selbstbestimmtem Zeichnen hin und her. Das so Erfahrene kann nach Belieben weiter angewendet oder wieder über Bord geworfen werden – im Vordergrund steht immer die Freude am Zeichnen!

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Jede/r Teilnehmende bringt zeichnerisches Material mit, mit dem er sich bereits wohl fühlt. Es sollte allerdings immer transportabel sein, da wir häufig damit unterwegs sein werden. 

Stephan Posé
geboren  1977 in Köln
lebt in Berlin

2001- 2006 Studium Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg
2009 Stipendium des Max Taut u. Ernst Arnold Hilfsfonds der Akademie der Künste, Berlin

www.stephanpose.de


2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
Collage


Christoph Dettmeier

Traumfreunde- und Traumfeinde
In  vorchristlicher Weisheit heisst es, Traumfeinde würden zu Traumfreunden, wenn man sich ihnen stelle. 1992 beschrieb der Bildwissenschaftler William J.T. Mitchell den „Pictorial Turn“ in

Traumfreunde- und Traumfeinde 
In  vorchristlicher Weisheit heisst es, Traumfeinde würden zu Traumfreunden, wenn man sich ihnen stelle. 1992 beschrieb der Bildwissenschaftler William J.T. Mitchell den „Pictorial Turn“ in unserer Gesellschaft: das Bild löse als Medium des Denkens die Sprache ab und sei daher inhaltlich mit Sorgfalt zu behandeln.  Als Bildschaffende haben wir die Möglichkeit, der permanenten Bilderflut, der wir im digitalen Zeitalter ausgesetzt sind, mit der eigenen, über das Manuelle und das Material gelenkten, intuitiven Intelligenz zu begegnen. Das Bild wird so, durch die Wahrnehmung des Künstlers gefiltert, erst wirklich wahr gemacht.  Im Kurs mischen wir Zeichnung, Malerei und Collage, räumliche Elemente und Figuratives, das Gefundene mit Erfundenem. Dabei verwende ich am liebsten Acrylfarben, da sie schnell trocknen und den Prozess der Bildfindung nicht unnötig aufhalten. Intuition braucht Entschlossenheit, um mutig bildnerische Tatsachen zu schaffen. Zeit zur Reflexion hat man aber genug. Unsere Arbeit soll aufregend sein und selbstbewusst. Mit Pinsel, Farbe, allem was zur Zeichnung taugt, Schere und Klebstoff, X-Film, Cutter und Schneidematte rufen wir unser Innerstes wach.

Kurssprache
 
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Maluntergründe eigener Wahl, bevorzugt dickes Papier, z.B. kräftige Skizzenblöcke, (Well-)Pappen, Sperrholzplatten. Farben nach Wahl, bevorzugt auf Wasserbasis (Acryl, Dispersion, Peraycryl, etc.).  Auch Sprays sind möglich. Diverse Pinsel. Stifte nach Belieben: Bleistift, Graphit, Kohle, Tusche, Buntstifte. Collagenmaterial, z.B. Zeitschriften, Ausdrucke aus dem Netz, Fotografien, etc.. Scheren, Cutter, Skalpell, evtl. Schneidematte. Klebstoff, z.B. One Coat oder X-Film.  Evtl. kaufen wir zu Beginn des Kurses per Umlage One Coat und/oder X-Film (Klebefolie) und Grundierung.

Christoph Dettmeier
geboren 1966 in Köln
lebt und arbeitet in Berlin

1990 – 1993 Studium Illustration, FH für Gestaltung Hamburg
1993 – 1997 Studium der freien Kunst,, HfbK Berlin, Klasse Prof. Rebecca Horn

www.christoph-dettmeier.de 


29.7.-12.8. / 2 Wochen / € 680 (reduziert € 530)
Bildhauerei

Hamburg

Johannes Speder

Die Kunst der verlorenen Form
Ziel des zweiwöchigen Kurses ist es, mit Hilfe der Technik des Wachsausschmelzverfahrens, eine Bronzeskulptur zu erschaffen. Geplant ist folgender Ablauf: Am Anfang erfolgt eine Einführung

Die Kunst der verlorenen Form
Ziel des zweiwöchigen Kurses ist es, mit Hilfe der Technik des Wachsausschmelzverfahrens, eine Bronzeskulptur zu erschaffen. Geplant ist folgender Ablauf: Am Anfang erfolgt eine Einführung in die Technik des Bronzegusses durch Michael Wittkamp in der Bildgießerei Wittkamp in Elmenhorst. In den folgenden drei Tagen erstellen wir in der Hochschule Wachsmodelle in der Größe von ca. 20 Zentimetern, figürlich oder abstrakt, nach eigenen Entwürfen und Skizzen. Die Teilnehmer haben dann die Möglichkeit, ein Wachsmodell in Bronze umzusetzen. Diese Modelle werden von uns in der Giesserei mit dem sogenannten Gussbaum aus Wachs versehen und eingeformt. Wir arbeiten in der Technik der verlorenen Form, das heißt die Form, die von uns erstellt wird, geht bei dem Gussvorgang verloren. Wir erhalten so eine Bronze, die einmalig ist. Nachdem das Wachs über das Wochenende ausgeschmolzen wurde, werden wir am Dienstag beim eigentlichen Bronzeguss dabei sein. Nach Entformung der Bronze werden wir in der Ziselierabteilung der Gießerei die Bronze vom sogenannten Gussbaum befreien. Unter Anleitung des Ziseleurs werden wir die Bronze ziselieren und patinieren. Die von uns geschaffenen Originalbronzen werden auf der Abschlussausstellung präsentiert. Anforderungen: Technische Aufgeschlossenheit.

Kurssprache 
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Eisenspachtel, Holzspachtel, scharfes Küchenmesser. Für das Material und für die fachkundige Unterstützung und die hohen Energiekosten der Bildgießerei Wittkamp entsteht eine zusätzliche Kostenpauschale von € 190.

Johannes Speder 
Geboren 1965 in Bonn
Lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin

galerie-borchardt.de/Kuenstler/speder.htm

2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
Objekt /
Installation / Malerei


Patrick Sellmann

Eher Erlebnis- als Ergebnisorientiert
In diesem Kurs wollen wir feste Ziele aus den Augen verlieren, uns frei entwickeln und unseren persönlichen Vorlieben in unserer Arbeit Raum geben. Wir fangen damit an, dass alle 

Eher Erlebnis- als Ergebnisorientiert
In diesem Kurs wollen wir feste Ziele aus den Augen verlieren, uns frei entwickeln und unseren persönlichen Vorlieben in unserer Arbeit Raum geben. Wir fangen damit an, dass alle Teilnehmenden eine Sammlung an Material – Fundstücke, Lieblingsgegenstände und -materialien – mitbringen und von diesen inspiriert anfangen, zu arbeiten. Diese Arbeit kann experimentell und spielerisch sein. Die Überschrift „Eher Erlebnis- als Ergebnisorientiert“ bezieht sich auf das freie Arbeiten, das ohne auf ein festes Ziel hinzusteuern eben dieses tatsächlich erreichen kann. Wir können in unserer künstlerischen Arbeit Unfälle zulassen, Umwege gehen, ursprüngliche Pläne verwerfen oder gerade diese wieder aufnehmen. Dabei hat jede/r genug Raum für seine eigenen Ideen, kann sich aber auch immer wieder mit dem Kursleiter und der Gruppe auseinander setzen, um die eigenen Ideen und Ansätze zu reflektieren. Im weitesten Sinne wollen wir am Ende Objekt und Installationen im Raum schaffen. Dabei kann aber auch Zeichnung und Malerei eine Rolle spielen. Mich interessiert Authentizität in der Arbeit wie im Leben. Wie diese zu finden und zu erhalten ist, wollen wir gemeinsam herausfinden. Was ist die Erwartungshaltung? Was will meine Umwelt von mir als Künstler, was muss ich, was kann ich? Welchen Druck gibt es und wo kommt er her? Welche Arbeitsweise ist für mich die Richtige und wie komme ich dort hin? Natürlich stellen sich für jeden Künstler andere Fragen und es ergeben sich andere Antworten – innerhalb des Schaffens, in der Stille oder auch im Austausch mit anderen. Das Glück, in der eigenen künstlerischen Arbeit zu Hause zu sein, ist ein großes. Es gibt dafür aber kein allgemein gültiges Rezept. Dieser Kurs hat das Ziel, dem eigenen Rezept auf die Schliche zu kommen.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Eine (gerne umfangreiche) Sammlung von Fundstücken, Lieblingsgegenständen und -materialien. Alles Arbeitsmaterial, das man schon immer mal ausprobieren wollte. Stifte, Werkzeuge, Farben, Papiere, die man gerne mag.

Patrick Sellmann
1976 geboren in Münster
1998-2008 Studium und Diplom HfbK Hamburg


2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
SAMMELN + ARCHIVIEREN


Marcia Breuer

Beate Mohr

obsession / collection / reflection  Künstlerische Strategien und kreative Prozesse
In diesem Workshop setzen wir uns mit den grundlegenden Eigenschaften, den Intentionen und den Möglichkeiten des

obsession / collection / reflection  Künstlerische Strategien und kreative Prozesse
In diesem Workshop setzen wir uns mit den grundlegenden Eigenschaften, den Intentionen und den Möglichkeiten des Archivierens, des Sammelns und der Sammlung per se auseinander.  Im Vordergrund steht hierbei die Bearbeitung der bereits vorhandenen wie auch der im Kurszusammenhang entstehenden Sammlungen der Workshopteilnehmenden. Des Weiteren besuchen wir verschiedene Sammlungen und Archive künstlerischer, wissenschaftlicher, privater, öffentlicher und skurriler Natur.  Gegenstände des subjektiven Sammelns können Fundstücke, Fotos, Zeitungsausschnitte, Texte, Malvorlagen oder jegliche anderen Dinge sein, die in irgendeinem gedanklichen Zusammenhang zur eigenen bildnerischen Produktion stehen.  Im praktischen Umgang mit dem gesammelten Material, beim Organisieren, Ordnen und ›Verwalten‹ der Dinge verdichtet sich der Bezug zum eigenen künstlerischen/gestalterischen Tun allmählich.
Das erarbeitete ›Archiv‹ oder dessen künstlerische Weiterentwicklung kann, abhängig vom Gegenstand der Sammlung, schlussendlich die unterschiedlichsten Formen annehmen: Dies kann in einen Zettelkasten, ein Skizzenbuch, eine Mappe, eine Publikation, eine Installation oder vieles andere mehr münden.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Die Teilnehmer bringen ihre Sammlungen/Archive sowie bevorzugte Arbeitsmaterialien, Papiere, Hefte etc. selbst mit.

Beate Mohr 
geboren 1963 in Bad Oeynhausen

lebt und arbeitet in Hamburg und Saarbrücken 


1998 Diplom Kommunikationsdesign, HBK Braunschweig 
1991   Meisterschülerin von Ben Willikens

1990 Diplom Freie Kunst, HBK Braunschweig 


seit 2009 Professorin ›Bildnerische Grundlagen‹, HBK Saar 
2004 - 06 Gastprofessorin ›Künstlerisches Publizieren‹, HFBK Hamburg
2001 - 04 Künstlerische Assistenz für künstlerisches Publizieren, HFBK Hamburg

www.beatemohr.de

Marcia Breuer
geboren 
1978 in Wiesbaden 
lebt und arbeitet in Hamburg 


 2002-09  Studium der Visuellen Kommunikation, HFBK Hamburg
1989-97 Ausbildung zur klassischen Tänzerin an der John Cranko-Ballettschule, Stuttgart

2016-18
  Lehrauftrag im Rahmen des Vorstudienprogramms ›Artistic and Cultural Orientation‹ (ACO), HFBK Hamburg
2015  Lehrauftrag in den Bildnerischen Grundlagen, HBK Saar

www.marciabreuer.de


1 Woche / 6. - 12.8.2018
€ 380 (reduziert € 310)
Fotografie


JULIANE EIRICH

Die Aura von Orten
Wie fange ich einen Ort am besten fotografisch ein? Wie finde ich die Essenz, die transportiert, was ich für den Ort empfinde? Die Teilnehmer setzen sich mit Orten in Hamburg auseinander,

Die Aura von Orten
Wie fange ich einen Ort am besten fotografisch ein? Wie finde ich die Essenz, die transportiert, was ich für den Ort empfinde? Die Teilnehmer setzen sich mit Orten in Hamburg auseinander, die sie persönlich faszinieren, und deren Essenz sie in ihren Arbeiten analysieren und einfangen wollen. Die Orte können weit gefasst sein, wie z.B. „Elbe“ oder konkreter wie: „die Speicherstadt“. Dabei sollen die technischen Grenzbereiche der Fotografie in Hinsicht auf Helligkeit und Dunkelheit ausgelotet werden. Es gibt die Möglichkeit eine Nachtschicht einzulegen um sich konkret mit Nachtfotografie zu beschäftigen. Zusätzlich geht es um inhaltliche Entscheidungen, wie menschenleer oder bevölkert, dicht oder grafisch, nah oder weit weg. Sich auf Orte einzulassen, bedeutet vorprogrammiertes Abenteuer. Ziel ist, technisch zu verwirklichen, was man künstlerisch und inhaltlich erreichen möchte.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Kamera, Computer, Bildbearbeitungsprogramm, evtl. Stativ

Juliane Eirich
geboren 1979 in München
lebt und arbeitet in Berlin

www.julianeeirich.com
 



1 Woche / 29.7. - 3.8.2018
€ 580 (reduziert € 430)
kombiniert mit Larissa Bertonasco € 800 (reduziert € 650)
Cartoon


TIL METTE

Cartoon
Cartoons sind Bildergeschichten, die auf kleinstem Raum erzählt werden. In diesem Kurs geht es darum, eine Idee auf den Punkt zu bringen. Hier wird erklärt wie durch weglassen und verkürzen

Cartoon
Cartoons sind Bildergeschichten, die auf kleinstem Raum erzählt werden. In diesem Kurs geht es darum, eine Idee auf den Punkt zu bringen. Hier wird erklärt wie durch weglassen und verkürzen eine dem Cartoon eigene Bildsprache entwickelt wird. Die Kursteilnehmer sollen lernen, wie man eine Einbildgeschichte möglichst komisch mit wenig Mitteln aufs Papier zaubert. Zudem gebe ich einen Einblick in die Arbeit als professioneller Cartoonist.  Die Teilnehmer erwartet tägliches Zeichnen mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen und anschliessender Kritik in der Klasse.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Bleistift, Radiergummi, Filzstift und Papier und ansonsten Materialien nach Vorlieben.

Til Mette
geboren 1956
lebt und arbeitet in Hamburg

www.tilmette.com 


1 Woche / 6.8. - 12.8.2018
€ 380 (reduziert € 310)
in Kombination mit Til Mette € 800
(reduziert € 650)
Illustration


LARISSA BERTONASCO

WORT UND BILD 
Von Sprechblasen in Comics bis zu der Headline auf einem Plakat - Typografie spielt eine große Rolle in der Illustration und ist ein sehr wichtiges Stilelement. In diesem Kurs beschäftigen wir uns

WORT UND BILD 
Von Sprechblasen in Comics bis zu der Headline auf einem Plakat - Typografie spielt eine große Rolle in der Illustration und ist ein sehr wichtiges Stilelement. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit dem Zusammenspiel von Schrift und Bild, was sowohl inhaltlich als auch gestalterisch erforscht werden soll. Wir überlegen, wie und welche Bilder zu Texten funktionieren und umgekehrt. Richtig spannend wird es ja erst, wenn die beiden nicht exakt das Gleiche sagen. Wir wollen ganz verschiedene Möglichkeiten ausprobieren analoge Schrift illustrativ einzusetzen und sie in die Komposition zu integrieren. Wir werden uns mit Handlettering, Schablonen, Stempeln und zugeschnittenen Buchstaben versuchen und tippen vielleicht sogar mal wieder auf der guten alten Schreibmaschine. Typografie wird zum Teil des Bildes, es können auch mal reine Schriftbilder entstehen. Dafür wäre es schön, wenn ihr kurze Texte oder Gedichte, gerne aber auch Zitate/Sätze mitbringt, auf deren Grundlage ihr gerne arbeiten möchtet. Ich werde auch einiges Textmaterial zur Verfügung stellen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, wichtig ist vor allem die Lust darauf, mit Buchstaben zu experimentieren und neues kennenzulernen.

Kurssprache 
Deutsch, Englisch, Italienisch

Kursmaterial
Was alle mitbringen sollten: Zeitschriften und Zeitungen, Schere, Kleber (Vorzugsweise "Fixogum"), weiche Bleistifte, etwas festeres A3 Papier weiß. Ansonsten gerne einfach Material mitbringen, das schon da ist, mit dem gerne gearbeitet wird oder das man schon immer mal ausprobieren wollte, wie z.B. Buntstifte, Filzstifte, Fineliner, Tusche, Pinsel, Aquarellfarben, Acrylfarben, Stempelbuchstaben, Buchstabenschablonen, buntes Tonpapier.

Larissa Bertonasco
geboren 1972 in Heilbronn
lebt und arbeitet in Hamburg

2003 Diplom Illustration an der HAW Hamburg, Dept. Design

Freie Illustratorin und Künstlerin für viele unterschiedliche Zeitschriften und Verlage und mit Ausstellungen und Projekten im In - und Ausland.

Seit 2004 Mitherausgeberin und Autorin des Zeichnerinnenmagazins und - kollektivs SPRING

www.bertonasco.de


29.7.-12.8. / 2 Wochen / € 680 (reduziert € 530)
Druckgrafik

Tilburg

walter kerkhofs

Druckgrafik für Einsteiger und Erfahrene
Die älteste klassische handwerkliche Drucktechnik der Welt ist Hochdruck (Holzschnitt, Linolschnitt, u.a.). Sie ermöglicht uns zahlreiche Ausdrucksmöglichkeiten. Alles, was man stempeln 

Druckgrafik für Einsteiger und Erfahrene
Die älteste klassische handwerkliche Drucktechnik der Welt ist Hochdruck (Holzschnitt, Linolschnitt, u.a.). Sie ermöglicht uns zahlreiche Ausdrucksmöglichkeiten. Alles, was man stempeln oder mit Farbe einwalzen kann, hat mit unserer Drucktechnik zu tun, dazu sehen wir uns verschiedene Beispiele an. Dann zeichnen wir unsere Ideen und fertigen für den Druck geeignete Vorlagen an. Wir drucken in Schwarz-Weiss oder farbig, einzelne Unikate oder kleine Auflagen. Alle Probleme, mit denen wir uns unterwegs konfrontiert sehen, technisch oder inhaltlich, lösen wir gemeinsam professionell und experimentell innerhalb der Drucktechnik. Wir lassen und davon überraschen, was wir auf diesem kreativen Weg finden. »Das geht nicht!« gibt es nicht. Jeder arbeitet zu einem Thema seiner Wahl. In zwei Wochen können wir viel schaffen!

Kurssprache
Deutsch, Englisch, Holländisch

Kursmaterial
Linolschnittwerkzeug, Zeichenmaterial. Das restl. Material wird vom Kursleiter gestellt und ggf. über Umlage abgerechnet.

Walter Kerkhofs
geboren 1944 in Reusel/Holland
Lebt und arbeitet in Tilburg und Hamburg

Ausbildung
Kunstschulen in Tilburg/Rotterdam und Pozen, Polen

Lehre
seit 1989 Dozent für Druckgrafik, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg
2004-2016 mehrfach Dozent an der Sommerakademie Pentiment, Hamburg


2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 680 (reduziert € 530)
Malerei / Zeichnen 
Chinatime


NI SHAOFENG

Die Stadt als Landschaft:
Zwischen China und Deutschland
In der zeitgenössischen Kunst spielt die Fähigkeit, aktuelle Themen zu verfolgen und sie in einer adäquaten Kunstform zu

Die Stadt als Landschaft:
Zwischen China und Deutschland
In der zeitgenössischen Kunst spielt die Fähigkeit, aktuelle Themen zu verfolgen und sie in einer adäquaten Kunstform zu repräsentieren, eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Künstlers. Angesichts der Globalisierung in den Kunstszenen ist es ein Anliegen vieler junger Künstler, ihre eigene Position im Austausch und in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Kunsttraditionen zu hinterfragen und zu festigen. Dieser Kurs konzentriert sich auf die urbane Landschaft. Er soll Möglichkeiten für individuelle künstlerische Gestaltungen schaffen und einen interkulturellen Austausch in Form von künstlerischem Schaffen anregen. Als Ausgangspunkt bieten sich die unterschiedlichen Formen der chinesischen Kunsttradition, wie etwa Kalligraphie oder Tuschemalerei, an. Die Teilnehmer können diverse Maltechniken ausprobieren und in die eigene künstlerische Arbeit   integrieren.
Seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts befindet sich die chinesische Gesellschaft in einem dynamischen Prozess der Urbanisierung. Diesem Prozess folgend, verändert sich nicht nur das alltägliche Umfeld der Menschen, die in den neu entstehenden Städten wohnen. Auch die künstlerische Sicht auf diese Veränderungen bedeutet eine Herausforderung für die bildende Kunst. Während die tradierte Landschaftsmalerei durch eine horizontale und holistische Perspektive bestimmt war, ist diese Form der Darstellung in der urbanen Umwelt unmöglich geworden. Denn die Konfrontation mit den neuen Gegebenheiten, die durch Vertikalität und Fragmentierung geprägt ist, verlangt nach einem perspektivischen Wechsel in der Betrachtung und in der künstlerischen Verarbeitung. Die europäische Kunst verfügt ebenfalls über eine reichhaltige Tradition in der Landschaftsmalerei. Manche Elemente daraus könnten für eine Auseinandersetzung mit der Stadtlandschaft nutzbar gemacht oder neu definiert werden. style="letter-spacing: 0.03em;"> 
Eine Sammlung von Fotos in der typischen, modernen chinesischen Hafenstadt Qingdao dient als Ausgangsmaterial für ein Kunstprojekt, das die globale Urbanisierung zum Thema hat. Ziel des Kurses ist, die Sensibilität für die städtische Landschaft zu erhöhen. Es sollen Kunstwerke in diesem Umfeld entstehen und in einem passenden Rahmen ausgestellt werden. style="letter-spacing: 0.03em;"> 
Tuschemalerei bildet die Ausgangstechnik dieses Kurses. Sie kann aber je nachdem, welche Techniken bei den Teilnehmenden vorhandenen sind, durch Aquarell, Guache, Ölmalerei, Collage, Fotographie und eventuell auch Installation oder Videokunst erweitert werden.

Kurssprache
Deutsch,  Chinesisch,  Englisch

Kursmaterial
Die Malutensilien für Tuschmalerei werden von dem Kursleiter aus China mitgebracht und können gegen zu (in China) marktüblichen Preisen erworben werden. Wenn ein/e Teilnehmer/in beabsichtigt, neben der Tuschmalerei auch andere Techniken zu verwenden muss er/sie die entsprechenden Mittel selbst mitbringen.

Ni Shaofeng 
1963 geboren in Jinan, China
lebt und arbeitet in Hamburg und China

1980 - 84 Kunststudium an der Pädagogischen Hochschule Shandong (B.A.)

1984 - 87 Lehrer für die Fächer Kunst und Englisch an Qianfoshan-Gymnasium, Jinan

1987 - 89 Angestellter am Akademischen Auslandsamt der Pädagogischen Hochschule Shandong

1990 - 98 Studium Kunstgeschichte an der Universität Hamburg (M.A.)

1995 - 2004 Sprachlektor für Chinesisch am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig

2001 - 2003 Softwareentwickler und –Berater bei der Firma Syskoplan in Ismaning

seit 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für besondere Aufgaben an AAI, Universität Hamburg (Chinesische Kunstgeschichte und Fachsprache)

seit 2014 Kursleiter am Konfuzius-Institut Hamburg (Kalligraphie und Tuschmalerei)

seit 2017 Research Fellow für Kunst und Medienwissenschaft (Shandong University, VR China)

2 Wochen / 29.7. - 12.8.2018
€ 480 (keine Reduzierung)
Mappenkurs


Thorsten Tenberken

Mappenkurs/Kreative Prozesse
In diesem Kurs wird gezeichnet, gemalt, collagiert, gebaut, arrangiert, fotografiert, mit Modell gearbeitet und gefilmt.  Die Teilnehmer lernen sowohl den Umgang mit verschiedenen 

Mappenkurs/Kreative Prozesse
In diesem Kurs wird gezeichnet, gemalt, collagiert, gebaut, arrangiert, fotografiert, mit Modell gearbeitet und gefilmt.  Die Teilnehmer lernen sowohl den Umgang mit verschiedenen Techniken und Medien, als auch unterschiedliche künstlerische Arbeitsstrategien kennen, um so ihre eigenen Ausdrucksformen zu entwickeln und individuelle Ergebnisse für eine Bewerbungsmappe zu erzielen. Bilder, Motive und Objekte werden dabei gezielt einem künstlerischen Transformationsprozess unterworfen, so dass neue Ausdrucksformen entstehen. Es können z. B. zufällig zusammengestellte Gebrauchsgegenstände zu Objekten verarbeitet und später wiederum für Fotos arrangiert werden. Oder bestehende Bildvorlagen werden interpretiert und mit unterschiedlichen Materialien und Objekten nachgestellt, um anschließend wieder zu Bildern in Form von Malerei oder Fotos verarbeitet zu werden. Der Kurs versteht sich als experimenteller Grundlagenkurs, bei dem die Teilnehmer ihre individuellen Möglichkeiten ausloten und Arbeiten für eine Bewerbungsmappe zusammenstellen können.

Kurssprachen
Deutsch, Englisch



Kursmaterial

Pinsel, Acrylfarben, Papier (190 g/qm, Din A1), Pappe, Bleistifte, Kreiden, Tusche und Pinsel, Kleber, Schere, Fotoapparat (oder Handykamera). Eine Liste weiterer Materialien wird zeitnah bekannt gegeben.


Thorsten Tenberken
lebt und arbeitet in Hamburg

www.ttenberken.de

Samstag, 4. August, 16 - 19 Uhr 
Sonntag, 5. August, 1o - 13 Uhr
+ 14 - 16 Uhr
€ 150 (keine Ermäßigung)
WochenendSeminar


Rupert Fegg

Künstler aus Berufung
In diesen Seminar soll die Situation eines Künstlers im Bereich der Bildenden Kunst behandelt werden. Um grundsätzliche Fehler zu vermeiden, geht es darum, bestimmte Wege zu gehen,  

Künstler aus Berufung
In diesen Seminar soll die Situation eines Künstlers im Bereich der Bildenden Kunst behandelt werden. Um grundsätzliche Fehler zu vermeiden, geht es darum, bestimmte Wege zu gehen, um sich nicht selber alles von vornherein zu verbauen. Es gehört die Kontaktaufnahme zu Galerien, Kuratoren und anderen Ausstellungsmachern ebenso dazu wie Bewerbungen, Stipendien und   Kunstpreise. Was kann der Künstler tun, um alle Möglichkeiten der Selbstvermarktung zu nutzen? Es geht um das Urheberrecht, steuerliche Vorgaben, Kleinunternehmer, Rechnungsstellung und die künstlerisch ausgerichtete Biografie. Welche Preise kann ich festlegen, welchen Faktor kann ich für mich beanspruchen? Dazu bitte ich ein bis zwei Originale von Arbeiten mitzubringen. Wir erarbeiten im Seminar gemeinsam diese Themen und noch andere, die interessant sind.

Seminarsprache
Deutsch

Rupert Fegg
geboren 1948 in Südbayern
1977 – 1981 Studium der Pädagogik und Psychologie in München 
1981 –  2013 Leitung der städt. in Galerie in Bad Reichenhall
1996 – 2013 Direktor der Kunstakademie Bad Reichenhall
2014 – 2015 Gesellschafter und Geschäftsführer der Akademie in Kolbermoor

Seit 2016 pädagogischer und künstlerischer Berater der Akademie in Kolbermoor
Seit 5o Jahren Sammler, seit 25 Jahren Kunstberater
Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst


12 wöchentliche Termine ab 26.4.2018
donnerstags, 18:30 - 21 Uhr, € 350 (keine Ermäßigung)
im Atelier Formhotel, St. Georgs Kirchhof 3
20099 Hamburg
Abendkurs


TILMAN KNOP

Die Worte, die fehlen
Text zu Bild, Objekt zum Wort

Bilder ohne Texte kennen wir. Worte ohne Motive und unbeschriftete Objekte auch. Wir setzen da an, wo wir sie aufeinander los lassen und Bezüge zueinander zerren. Es dürfen

Die Worte, die fehlen
Text zu Bild, Objekt zum Wort

Bilder ohne Texte kennen wir. Worte ohne Motive und unbeschriftete Objekte auch. Wir setzen da an, wo wir sie aufeinander los lassen und Bezüge zueinander zerren. Es dürfen Bild-Text-Objekt-Wort-Kombinationen bis aufs Abwegigste ausgereizt werden. Es kann gezeichnet, gemalt, collagiert, gestempelt, herum gesponnen, geschnitten, gesampelt, geknetet, gebastelt, gebaut werden. Experimentierfreude ist gefragt. Interessant sind die Haken, die dabei geschlagen werden. Auch wenn wir das Formale dem Inhalt unterordnen. Das Notwendige bleibt übrig. Es darf grotesk werden. Wenn es sein muss, auch absurd. Kommt eine Karikatur dabei heraus, eine Art Plakat, ein Gemälde mit unvermeidlichem Schriftzug oder ein Besenstiel mit einem Preisschild? Oder braucht es am Ende gar keinen Text, weil Gegenstand oder Bild bereits eine Sprache sprechen? Vielleicht sogar eine, die wir verstehen? Ein Fuß, ein Tritt, ein Hintern und schon gerät alles in ungeahnte Turbulenzen. Nicht zu vergessen, zwischendurch aus dem Fenster zu sehen, oder ins Internet, oder in den Spiegel. Trotzdem pulen wir uns die Ideen lieber nicht gedankenverloren aus dem Bauchnabel. Schließlich sind wir dem Ernst des Lebens auf der Spur. Oder wie hören wir von Ringelnatz: »Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt«.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Die Teilnehmer bringen ihr bevorzugtes Material und Arbeitsmittel selbst mit. Im begrenzten Maße besteht auch die Möglichkeit für Siebdruck. Über Einzelheiten und die gewünschten Projekte der TeilnehmerInnen verständigen wir uns zu Beginn des Kurses.

Tilman Knop
geboren 1965 in Hamburg
lebt und arbeitet in Hamburg

1988–1994  Studium der Malerei und Grafik an der Fachhochschule für Gestaltung, Hamburg
2006  Lehrauftrag/Siebdruck, Hochschule für bildende Künste, Hamburg

www.tilman-knop.de


Beginn: 15.11.2017, 12 Termine,
mittwochs 18:30 - 21 Uhr / € 350,-
(keine Ermäßigung)
- Weihnachtspause vom 20.-27.12.2017 -
Abendkurs Zeichnen


Judith Mall

Zeichenlabor
Bei diesem Workshop geht es um Mikro- und Makro-Welten, die wir mit Lupen und Mikroskopen anschauen, um dabei Alltäglichstes neu zu entdecken. Eine Fingerkuppe wird zum

Zeichenlabor
Bei diesem Workshop geht es um Mikro- und Makro-Welten, die wir mit Lupen und Mikroskopen anschauen, um dabei Alltäglichstes neu zu entdecken. Eine Fingerkuppe wird zum Gebirge, ein Schmetterlingsflügel zur farbigen Landschaft… neue Strukturen und Anregungen entstehen. Von diesen Eindrücken lässt sich jeder inspirieren, zeichnet sie, verwertet sie neu...
Es sind figürliche und abstrakte Ergebnisse denkbar, die wir gemeinsam und einzeln besprechen.

Kurssprache
Deutsch, Englisch

Kursmaterial
Papier, gerne auch kleine Formate, Skizzenbücher, weiche Bleistifte, Buntstifte, Kreide, Tusche, Kohle... je nach Vorliebe. Gerne auch Materialien, die man noch nicht benutzt hat, aber schon immer mal ausprobieren wollte.

Vita
Judith Mall
geboren 1983
lebt und arbeitet in Hamburg

2004 - 2010 Studium Illustration, HAW Hamburg
2016-17 Hochschule für Bildende Künste, Karlsruhe

www.judith-mall.de

RÜCKBLICK PENTIMENT 2017

SID GASTL - MALEREI
KATHARINA DUWE - MALEREI
HEINER BLUMENTHAL - MALEREI
PETER BOUÉ - ZEICHNEN
EIKO BORCHERDING - ZEICHNEN
ECKARDT SAUER - COLLAGE
JUTTA BAUER - ILLUSTRATION
IRINA RUPPERT - FOTOGRAFIE
TILMAN KNOP - TEXT-BILD-OBJEKT-COLLAGE
JOHANNES SPEDER - BILDHAUEREI
WALTER KERKHOFS - DRUCKGRAFIK
LARA KRUDE - MODEDESIGN
THORSTEN TENBERKEN - MAPPENKURS

RÜCKBLICK 2017

RÜCKBLICK PENTIMENT 2016

NORBERT BISKY - MALEREI
EUN NIM RO - MALEREI
ARI GOLDMANN - MALEREI
MARTIN BRONSEMA - MALEREI
JOHANNES SPEDER - BILDHAUEREI
EIKO BORCHERDING - ZEICHNEN
ECKARDT SAUER - KREATIVE PROZESSE
HERLINDE KOELBL - FOTOGRAFIE
OLAF FIPPINGER - FOTOGRAFIE
HIROYUKI MURASE - TEXTILDESIGN
SORAYA TABATABAI + WALTER KERKHOFS - SIEBDRUCK
SI-YING FUNG + JULIA BERG - MALEREI/INSTALLATION

RÜCKBLICK 2016